Tesla Model 3 Erlkönig mit 70 kWh Batteriepack & Dual Motor

Bereits vorgestern wurde ausgeschlossen, dass das Tesla Model 3 eine 100 kWh Batteriepack Option haben wird. Bisher waren die Motorisierungsoptionen des Model 3 nicht bekannt. Wie Electrek nun berichtet, hat Tesla das Model 3 mit einem 70 kWh Batteriepack samt Dual Motor als Erlkönig getestet.

Quellen, die mit dem Programm vertraut sind, bestätigten Electrek, dass Tesla einen Erlkönig des Model 3 testet, der mit Dual Motor und einem 70 kWh-Akkupack konfiguriert ist, was es zu einem „Model 3 70D“ machen würde.

Damit wurde allerdings nicht bestätigt, dass in der finalen Version des Tesla Model 3 tatsächlich die 70D Motorisierung vorzufinden sein wird.

Mit einem Strömungswiderstandskoeffizient von voraussichtlich cw = 0,21 (Model S cw = 0,24) wird das Tesla Model 3 in dieser Konfiguration wohl die versprochenen 345 km Reichweite schaffen. Weiterhin ungewiss ist allerdings, welche Motorisierung im Basismodell zu 35.000 USD (35.000 EUR?) verbaut sein wird. Im Frühling 2017 wird der 3. Teil der Vorstellung des Model 3 erwartet.

Tesla Model 3: Keine 100 kWh Option

Die Hunderttausenden mit Reservierung für das Tesla Model 3 brennen nach neuen Informationen, insbesondere zu Innenraum und Optionen. Das Model 3, mit einem Einstiegspreis von 35.000 USD, soll Mitte 2017 in Produktion gehen.

Während das Model S immer wieder Rekorde bricht, hat heute Tesla CEO und Gründer auf Twitter mitgeteilt, dass die höchste Motorisierung des Model 3 unter 100 kWh liegen wird. Musk begründet die Entscheidung mit dem Hinweis auf Platzmangel aufgrund des Radabstandes.

Zugleich teilte er mit, dass es in naher Zukunft für das Model S und Model X keine höhere Motorisierung als die derzeit angebotenen 100 kWh geben wird.


Tesla bietet derzeit 75, 90 und 100 kWh Akkupacks für das Modell S und X an. Für das Modell S steht zusätzlich eine softwaregesperrte 60 kWh Version des 75 kWh Akkupacks zur Verfügung. Denkbar wären daher 60, 75, und 90 kWh Optionen im Model 3. Die Reichweite des Model 3 sollte aufgrund einer kleineren und leichteren Bauform trotz kleineren Akkupacks dennoch vergleichbar zum Model S sein.

Nichtsdestotrotz bleiben Details zum Model 3 weiter unbekannt. Im Frühling wird der 3. Teil der Vorstellung des Model 3 erwartet.

Tesla Model S P100D Ludicrous+: Neuer Beschleunigungsrekord

Tesla Model S P100D setzt erneut einen beeindruckenden Beschleunigungsrekord

Bei Fahrern und Enthusiasten ist Tesla dafür bekannt, dank vollelektrischem Antrieb eine beeindruckende Beschleunigung an den Tag zu legen.

Das Model S P100D mit Ludicrous-Modus beschleunigt so (in Serien-Ausstattung, wohlgemerkt) von 0 auf 100 km/h in gerade mal 2,7 Sekunden (0 auf 96 km/h bzw. 60 mi/h in 2,5 Sekunden).

Im November kündigte Tesla-Gründer Elon Musk ein „Easter Egg“ an, womit softwareseitig die Leistung des P100D Ludicrous auf Ludicrous+ erhöht wird.

Um Ludicrous+ zu aktivieren, muss mindestens Version 8.0 Release 2.52.22 installiert sein. Dann kann man in den Fahrzeugeinstellungen die Wahltaste Ludicrous für circa fünf Sekunden gedrückt halten und die Aktivierung von Ludicrous+ ist möglich. Es wurde berichtet, dass dadurch circa 20 kW bzw. circa 30 PS mehr zur Verfügung stehen.

Heute hat die amerikanische Automobilzeitschrift Motor Trend nun Testergebnisse des Tesla Model S P100D mit Ludicrous+ Modus veröffentlicht. Demzufolge beschleunigt das 2.200 kg schwere Model S von 0 auf 96 km/h bzw. 60 mi/h in 2,28 Sekunden. Man kann daher annehmen, dass das Fahrzeug von 0 auf 100 km/h in unter 2,5 Sekunden beschleunigt. Die Viertel-Meile (402 Meter) lässt der Tesla in 10,5 Sekunden hinter sich.
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Tesla (und SpaceX) nun auch Teil des Protests gegen Trump

Nachdem sich in den vergangenen Wochen der Protest großer amerikanischer Technologieunternehmen gegen Trumps Executive Order gemehrt hat, gehören nun auch Tesla und SpaceX zu den Unternehmen, die sich an offiziell am Gerichtsverfahren gegen Trump beteiligen.

Der amerikanische Präsident hatte am 27. Januar angeordnet, dass Bürger aus sieben islamisch geprägten Ländern vorübergehend nicht in die USA einreisen dürfen.

Bereits am 06. Februar hatten sich 97 Unternehmen (darunter Apple, Google, Netflix, Facebook und Spotify) als Freund des Gerichts der Klagen der Bundesstaaten Minnesota und Washington angeschlossen. Diese haben das Ziel, Trumps Exekutivorder zu stoppen. (Die Klage im Original kann hier gefunden werden.)

Am frühen Morgen (deutscher Zeit) wurde dann bekannt, dass sich 30 weitere Unternehmen der Klage anschließen, darunter Adobe, Tesla und SpaceX.

Zuvor wurde Elon Musk, Gründer von Tesla und SpaceX, auf Twitter für seine Verbindung zu Trump kritisiert. Musk ist Teil von Trumps Wirtschaftsrat und hat damit direkten Zugang zum US-Präsidenten. Musk verteidigte allerdings wiederholt seine Teilnahme als notwendig, um Trump progressive Ansichten zu Klimawandel und Immigration nahe zu legen.

Dass nun ausgerechnet Musks Unternehmen Tesla und SpaceX Teil der Klage sind, dürfte Trump wahrscheinlich nur ungern erfahren. Dieser hatte sich am Wochenende bereits auf Twitter über das Gerichtsverfahren beschwert.